|
Dann endlich, der 17.September 2006. Auf eigener Achse mit eigenem Motorantrieb verlässt der Bulli die Garage. Links, noch total eingestaubt, rechts schnell mal übergewaschen.
Doch bis dahin hat es noch einige Nerven gekostet. Je weiter es bei der Komplettierung voran ging um so weniger wurde fotografiert - hmm. Na eigentlich gibt es ja auch dabei nicht mehr so viel interessantes. Nachdem rund um die Vorderachse alles eingebaut war fehlte ja nur noch der Motor. Der wurde aus seiner Verpackung befreit, eingebaut, verkabelt, gestartet und.... tja, es machte nur “klack”. Hat der alte Anlasser etwa einen defekt? Also ein anderer rein und wieder nur “klack”. Und noch einer und nur “klack”. Natürlich war die Elektrik hier bereits x-mal überprüft, Hilfskabel parallel gelegt und nur “klack” und “klack” und “klack” und verdaaaaaaaaaaammmmt - gibt’s ja wohl nicht!
Bei der weiteren Fehlersuche wurde festgestellt, dass der Motor sich nicht drehen ließ. Sollte er in seiner schönen Verpackung etwa festgegammelt sein? Also vierten Gang rein und gerüttelt und gerüttelt und gerüttelt und NICHTS! Fest! Auto vorgespannt und gerüttelt und er blieb fest. Panik macht sich breit, gemischt mit einer ordentlichen Portion Wut und der Angst vor neuen nicht geplanten Motorinstandsetzungs-Kosten.
Also Motor wieder raus und siehe da, er lässt sich ganz einfach drehen. Des Rätsels Lösung liegt in dem verbauten Getriebe. Hier ist die Kupplungsglocke rund 4 mm kürzer und so hat sich der Kupplungskorb und die Schwungscheibe in eben jener Glocke verklemmt.
Nun ist erst einmal wieder das alte Getriebe verbaut und alles läuft. Da die warme Jahreszeit noch nicht ganz rum ist, wird jetzt damit begonnen, den Bus oberherum wieder schön zu machen.
nach oben
|